HypoWave zieht positive Bilanz

Zum Jahreswechsel wurde der gemeinsame Schlussbericht mit den Forschungsergebnissen veröffentlicht. Die Forscher*innen konnten eine positive Bilanz ziehen. Die Ergebnisse aus dem Betrieb der Pilotanlage und den begleitenden technischen und landwirtschaftlichen Untersuchungen, den Fallstudien und der Wirkungsanalyse, dem Stakeholderdialog und den institutionellen Analysen zeigen, dass die...

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HypoWave goes South: Fallstudienergebnisse für eine Implementierung des HypoWave-Konzepts im südlichen Portugal liegen vor

Mit dem Abschluss der Fallstudie für Albernoa im Alentejo, Portugal, schließt sich der Reigen der HypoWave-Fallstudien. Auch diese hat Erkenntnisse geliefert, die sicherlich für den gesamten Mittelmeerraum mit ähnlichen klimatischen Bedingungen interessant sind.

Wie erwartet bietet das Konzept eine Antwort auf Fragen der Wasserknappheit sowie Möglichkeiten, trotz klimatischer Veränderungen...

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Bodenlos nachhaltig: Neuartige landwirtschaftliche Pflanzenproduktion mit Wasserwiederverwendung

Hitzerekorde und lang anhaltende Trockenheit setzen der Landwirtschaft weltweit immer stärker zu. Auch in Deutschland gefährden Dürren inzwischen eine ertragreiche Ernte. Insbesondere für wasserarme Regionen und ausgewählte Pflanzen bietet sich ein Anbausystem mit einer neuartigen Bewässerungstechnologie mit aufbereitetem Abwasser an. Ergebnisse und konkrete Empfehlungen für die Praxis zu dieser...

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HypoWave – Neue Wege zur Wasserwiederverwendung in der Landwirtschaft

Regionale Konkurrenzen um die Ressource Wasser sind keine Seltenheit. Durch Klimawandel, Urbanisierung und Verschmutzung der Wasserressourcen könnten sich Nutzungskonflikte in den nächsten Jahrzehnten noch verschärfen. Auch im wasserreichen Deutschland kommt es vereinzelt zu Nutzungskonflikten. Deshalb sind neue Konzepte und Verfahren für die Wasserwiederverwendung gefragt. In HypoWave wird erstmals ein wassersparendes Konzept für die Landwirtschaft untersucht, in dem die hydroponische Pflanzenproduktion unter Verwendung von aufbereitetem Abwasser erfolgt.

Ein interdisziplinäres Team untersucht innerhalb einer Pilotierung auf der Kläranlage Hattorf in der Nähe von Wolfsburg, wie die Effizienz dieser hydroponischen Pflanzenproduktion durch die Nutzung von kommunalem Abwasser für die Bewässerung noch erhöht werden kann. Die angepasste Abwasseraufbereitung soll hochwertige Produkte garantieren, die weitgehend frei von Schwermetallen, organischen Spurenstoffen oder pathogenen Keimen sind.

Darüber hinaus wird das Potenzial und die Marktfähigkeit eines solchen Konzeptes mithilfe von Fallstudien in Deutschland, in der Grenzregion zwischen Belgien und Deutschland sowie im portugiesischen Évora untersucht. Im Zuge der Forschungsarbeiten werden auch die möglichen Akteure solcher Systeme über einen Stakeholderdialog in das Forschungsprojekt eingebunden. Daraus ergeben sich Hinweise auf die Marktpotenziale für die hydroponische Landwirtschaft unter Verwendung von aufbereitetem Abwasser.